2. Kompanie Fernmeldebataillon 801

Die 2. Kompanie gehört als
Gefechtsstandkompanie zum
Fernmeldebataillon 801,
 

  welches der
14. Panzergrenadierdivision "HANSE"
direkt unterstellt ist.
Die Kompanie versetzt den Divisionsstab im Einsatz in die Lage, über Draht- und Funkverbindungen Befehle, Meldungen und Informationen mit modernem Fernmeldegerät zu übermitteln.

Der Einsatzauftrag der Kompanie lautet:
Einrichten der Gefechtsstände der Division sowie Bereitstellen und Halten von Fernmeldeverbindungen zu übergeordneten Kommandobehörden, zu Nachbarn und Verbänden, die auf Zusammenarbeit angewiesen sind.


Wir erfüllen für die 14. Panzergrenadierdivision "HANSE" annähernd die gleichen Aufgaben wie die Telekom im Zivilen.
Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative jedes Fernmeldesoldaten sind entscheidend für die Erfüllung unseres Auftrages.
Um diesem Auftrag gerecht zu werden, ist die Kompanie in zwei Fernmelde- und BIGSTAF Züge und in zwei Gefechtsstandzüge gegliedert.

Die Kompanie ist stationiert in der Kaserne Fünfeichen zu Neubrandenburg. FÜNFEICHEN ist eine alte Flurbezeichnung.
Seit 1820 stand hier auf dem Gelände ein mecklenburgisches Landgut. 1939 bis 1945 befand sich hier eines der größten Kriegsgefangenenlager auf deutschem Boden. Es hatte eine Belegung von bis zu 10000 Insassen. Östlich der Kaserne befindet sich ein Gräberfeld für ungefähr 1500 Tote mit einem Mahnmal, das 1961 errichtet wurde.

1945 bis 1949 wurde das Lager durch die Sowjets übernommen und als Internierungslager weiter betrieben. Die aus dieser Zeit zu beklagenden 7500 Toten sind - ebenfalls östlich der Kaserne - im Wald verscharrt.

Auf diesem Gelände befand sich ein Teil des Standortübungsplatzes der Kaserne. Es ist inzwischen an die Stadt Neubrandenburg abgegeben.

Die Entwicklung zum Militärstützpunkt vollzog sich stetig. 1952 wurde eine Pioniereinheit der "Kasernierten Volkspolizei" hier aufgestellt. 1958 bezog das Nachrichtenbataillon 5 die Kaserne und legte so das Fundament für die heutige Nutzung. Bis 1990 war hier die Masse der Nachrichtentruppe des ehemaligen Militärbezirkes V stationiert (2500 Soldaten).
Von Oktober 2003 bis Mai 2004 nahm die 2./Fernmeldebataillon 801 mit 50 Soldaten, im Rahmen des 8. Einsatzkontingent KFOR, an der Friedenssicherung im Kosovo teil. Alle kehrten gesund in den Heimatstandort zurück. Sie wurden am 04.06.04 auf dem Marktplatz in Neubrandenburg von der Bevölkerung empfangen.
KFOR
KFOR (KOSOVO-Forces)
Wappen des Fernmeldebataillons KFOR


 
Die Bilder vermitteln einen
Eindruck der Landschaft im
KOSOVO und von der Stadt
PRIZREN in der unsere
Soldaten im letzten Einsatz
(KFOR) untergebracht waren.
zur Bundeswehr  
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