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Bürgerempfang am 11. Januar 2012
Mehr als 100 Einwohnerinnen und Einwohner nahmen am diesjährigen Bürgerempfang in der Aula der Regionalen Schule Burg Stargard teil.
Der Bürgermeister hatte zu diesem historischen Datum, der Verleihung des Stadtrechtes vor genau 753 Jahren, eingeladen.
Zuvor nahmen zahlreiche Geschichtsinteressierte an dem traditionellen Stadtrundgang mit dem Kastellan, alias Frank Saß teil.
Als der Chor der Regionalen Schule Burg Stargard gemeinsam mit dem Musiker MarkC.Scheibner den Abend in der Aula eröffneten, mussten schnell noch einige Stühle aufgestellt werden. Mit viel Beifall wurden die Chormitglieder und Herr Scheibner vom Publikum verabschiedet.
Der Bürgermeister Herr Lorenz sprach zu Beginn seiner Ausführungen über die Höhen und Tiefen unserer langen Stadtgeschichte, erinnerte an berühmte Persönlichkeiten, wie Marie-Hager oder Johanna Beckmann und sprach voller Stolz vom Wohn- und Tourismusstandort Burg Stargard.
Er fasste aber auch das unbeliebte Thema der schwierigen Finanzlage an und sprach über Sorgen und Nöte in diesem Bereich.
Trotz alledem ist es aber im vergangenen Jahr gelungen, wichtige Infrastrukturmaßnahmen in Burg Stargard und im Stargarder Land zu verwirklichen – sei es die Brücke in der Bachstraße oder der Sabeler Weg.
Herr Lorenz versprach, auch 2012 an diesem Weg festzuhalten, alles daran zu setzen, in die Straßen, Wege oder auch öffentlichen Gebäude zu investieren. Auch am Schulstandort wird festgehalten. Der dritte große Aufgabenblock wird in diesem Jahr der Tourismus- und Kulturbereich mit Burganlage, Bibliothek, Hager-Haus und Tierpark sein.
Zu guter Letzt, richtete er seinen Blick auf die Vereinsarbeit in der Stadt und leitete somit zum nachfolgendem Höhepunkt der Veranstaltung, der Würdigung des Ehrenamtes über.
Herr Rose, Stadtvertretervorsteher ging zu Beginn kurz auf die Bedeutung des Ehrenamtes für das Wirken und für die Entwicklung unseres Städtchens ein.
In seiner Laudatio für die Auszeichnung von Herrn Wilfried Krage, Wehrführer unserer Freiwilligen Feuerwehr, würdigte Herr Rose die über 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Herr Krage wird von seinen Kameraden für die hohe Einsatzbereitschaft, für sein großes Engagement und für seine hervorragende Kompetenz sehr geschätzt. Seine offene Art und die Gabe zur Teamfähigkeit spiegeln sich in der konstruktiven Problemlösung und ständigen Unterstützung für jeden Kameraden wieder. Herr Krage ist nicht nur im Amtsbereich, sondern auch weit über die Grenzen hinweg in Fachkreisen bekannt und beliebt und ist auch der Stadt über Jahre hinweg ein zuverlässiger Partner.
Der 1. Stellvertreter des Stadtvertretervorstehers, Herr Holm sprach in seiner Laudatio über ein Mitglied in der Stadtvertretung, welches bereits seit der Wende ununterbrochen sein Amt für die Partei „Die Linke“ ausübt.
Herr Heinz Boldt ist vielen Bürgerinnen und Bürgern gerade in dieser Funktion bestens bekannt. Beim Gang durch die Stadt hat er immer ein Ohr für die Nöte, Klagen sowie Meinungen der Bürger und lässt diese in seinen Anfragen und Beschlussvorlagen für die Stadtvertretung einfließen. In seiner Funktion als Vorsitzender des Finanzausschusses kennt er die Auf- und Abbewegung der Stadtfinanzen und weiß, dass zur Erfüllung der umfangreichen Aufgaben nie genug Geld zur Verfügung steht.
Immer stehen für den Stadtvertreter Heinz Boldt auch die sozialen Belange im Vordergrund. Viele kennen aber auch Herrn Boldt als Blumenkavalier am 8. März, dem internationalen Frauentag, an dem er nicht nur seiner Frau Blumen überreicht, sondern auch den Frauen im Amt oder in der Schule mit einer Nelke überrascht.
Mehr als 20 Jahre hat er also einen Großteil seiner Freizeit dem Wohle unserer Stadt und ihrer Bürger gewidmet und dafür geführt Herrn Boldt ein herzliches Dankeschön.
Als weiterer kultureller Höhepunkt dieses Festaktes haben die Mitglieder des Heimatchores Burg Stargard unter Leitung von Frau Hammer einige bekannte Lieder vorgetragen. „Es gibt eine kleine Stadt“…ein selbst komponiertes Lied über Burg Stargard, immer wieder gern gehört und von den meist Frauen des Chores so überzeugend an die Anwesenden herangetragen, dass jeder Zuhörer den Eindruck hatte, „diese Frauen und Männer leben gern in unserer Stadt!
Und das nicht nur die Mitglieder des Heimatchores gern hier leben, sondern auch die Anwesenden des Festaktes spürte man am Beifall zum Schluss der Veranstaltung!
Abschließend lud der Bürgermeister dann zu einem gemütlichen Ausklang des Abends bei einem Glas Sekt und hoffentlich vielen interessanten Gesprächen ein.
Marion Franke





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